7 Gemeinden mit 200 Menschen entwickeln und gestalten gemeinsam ihre Region

Querbeet durch die wunderbaren Gemeinden des Pinzgauer Saalachtals entwickeln und gestalten alt eingesessene und neu zugezogene Menschen interkulturelle Bildungsprozesse aus der Region für die Region. Wie das geht und wie das ausschauen kann, erfahren Sie hier in unserem ersten kurzen Bericht:

7 Gemeinden beteiligen sich am regionalen Querbeet Projekt
7 erste Auftaktworkshops wurden gestartet und gemeinsame Projekte kreiert
12 und mehr interkulturelle Konzepte sind im entstehen – mit speziellen Schwerpunkten.

Und was verbirgt sich hinter den Gemeindeschwerpunkten?

All die Ideen und Schwerpunkte werden begleitet, projekt- und gemeindeübergreifend angelegt und umgesetzt, um den Menschen, ortsansässigen Vereinen, den regionalen Unternehmen und öffentlichen Institutionen einen verstärkten Austausch zu bieten und dadurch das gemeinsame Tun noch besser voranzutreiben.

LOFER – KUNST UND KULTUR

THEATER VON ORT ZU ORT. EINE INTERKULTURELLE THEATERREISE:

In Kooperation mit dem Kulturverein Binoggl und der Theatercompagnie bodi end sole arbeiten 25 Personen aus Afrika, dem arabischen Raum, Österreich und Deutschland sieben Monate lang am Thema „Ankommen“ und entwickeln daraus ein Theater der besonderen Art.

Premiere: 12. Mai 2017 im Theater Lofer. Anschließend interkulturelles Catering und musikalische Umrahmung von DJ Tara Lindengrün.

Das Profi-DJ-Equipment wird vom Leader Projekt Saalachtal „Elektro rent“ von Akzente Pinzgau und Nexus zur Verfügung gestellt. Erleben Sie die kulturelle Vielfalt der Region.

UNKEN – FRAUENRECHTE/FRAUENCHANCEN

In Unken zeigte sich der Wunsch verstärkt an Frauenthemen zu arbeiten: Menschenrechte, Chancengleichheit in der Bildung, Austausch- und Vernetzungstreffen sind einige Stichworte aus den ersten Gesprächen vor Ort. Rund um die „Unkener Frauen“ (langjährig, ehrenamtlich engagierte Frauen) bildet sich eine junge Gruppe von gut ausgebideten Frauen, mit und ohne Migrationshintergrund. Querbeet arbeitet hier eng mit den Netzwerkpartner_innen zusammen um erste Austauschprogramme zu entwickeln.

WEIßBACH BEI LOFER – NATUR UND BILDUNG

Der Naturpark in Weißbach ist zentral für die Menschen vor Ort. In der kleinen „100-Seelen-Gemeinde“ leben Familien aus Syrien, Irak, Rumänien, Brasilien, Afrika und Deutschland, die sich mit den natürlichen Ressourchen eng verbunden fühlen. Es zeigte sich der Wunsch den Aspekt der Natur und Bildung, insbesondere das Lesen, verstärkt einzusetzten und in unterschiedlichste Konzepte einzuplanen.

ERSTES PROJEKT: EIN DORF LIEST.

Eine interkulturelle Lesereise durch die Welt des Buches und der Menschen. Mittowch, 26. April. 15-17 Uhr, Weißbach/Lofer. Bücher aller Lesestufen können ausgeliehen werden. Ein Platz im Ort wird gesucht – von der Parkbank bis zur Waldlichtung und ab geht die gemeinsame Lesereise.
Kooperation: Bücherei Weißbach, Salzburger Bildungswerk Weißbach, BiBer Bildungsberatung

ST. MARTIN BEI LOFER – PODIUMSDISKUSSIONEN, AUSTAUSCHTREFFEN

Die Menschen in der Gemeinde St. Martin sind eng mit den umliegenenden Gemeinden verbunden. Das wird zum Anlass genommen, das Thema der interkulturellen Bildung  in Form einer Podiumsdiksussion in den öffentlichen Diskurs zu bringen.

SAALFELDEN – BRAUCHTUM UND RELIGION

Im zweiten Querbeet-Jahr unterstützt die Gemeinde wiederum das Konzept. Während im Jahr 2016 Ideen wie ein gemeinsames Fußballspiel und Firmenbesuche im Vordergrund standen, konzentriert sich der Ort 2017 auf Fragen des Brauchtums und der Religion. Gemeinsam mit den örtlicher AkteurInnen und den örtlichen Gegebenheiten gilt es hier niederschwellige aber konstruktive Möglichkeiten der Partizipation zu entwickeln.

MARIA ALM – BILDUNG UND ÖFFENTLICHE PRÄSENTATION


Seit 2016 leben auch in Maria Alm Familien aus dem Irak und Syrien. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und Integrationsbeauftragten wurden öffentliche Kunstbeete und Begegnunscafès entwickelt. Nun gilt es, für komplexe Fragen zu Bildung und Beruf ExpertInnenwissen in die Gemeinde zu holen und gleichzeitig die öffentliche Präsenz der Menschen zu fördern. Gerade in Maria Alm leben Menschen mit künstlerischem Interesse für die wir nun diverse Austausch- und Ausstellungsräume organisieren.

SAALBACH – AUSTAUSCH UND VERNETZUNG


In der Gemeinde mit dem hohem Skitourismus leben und arbeiten viele Menschen die in den 90iger Jahren nach Österreich gekommen und geblieben sind. Verbunden mit den örtlichen Arbeitsmöglichkeiten und den Alteingesessenen haben sich die Menschen nieder gelassen und Familien gegründet oder mitgebracht. Saalbach beteiligt sich 2017 an den unterschiedlichen kulturellen Austauschmöglichkeiten und bekamen beim Konzert im Festspielhaus einen ersten Eindruck der Community.

Gefördert von:

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Gemeindeentwicklung_4c.jpg

Projektträger:

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